03.- 04. Mai 2012
RCC Fachtagung
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03.- 04. May 2012
RCC Symposium
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RCC Polymertechnik GmbH Berlin-Brandenburg
Die RCC Polymertechnik GmbH hat ständig neue und vielfältige Aufgaben; sie berät und betreut namhafte Elektrounternehmen, Produkt-Hersteller und Netzbetreiber bei der Optimierung und Neuentwicklung von Betriebsmitteln zur elektrischen Energieverteilung in der Mittel- und Hochspannungstechnik und befasst sich mit Arbeiten auf dem Gebiet von Werkstoff-Systemen, besonders mit der Vernetzungs-kinetik von reaktiven Polymeren durch elektromagnetische Wellen und UV Strahlung, die zur Einsparung von Energiekosten beitragen, Semileitfähigkeiten für elektrische Feldsteuerungen, Grenzflächen in elektrischen Interfaces, Adhäsionseigenschaften, Oberflächenstrukturen und enzymatischer Katalyse.
Kernpunkte der Arbeiten sind die Weiterentwicklungen in der Verfahrenstechnik zur Verarbeitung von reaktiven Siliconpolymere, Optimierungen im Formbau für auf- schiebbare Kabelgarnituren in der Höchstspannungstechnik für XLPE-Kabel.
Verfahrensentwicklungen zur Schaffung von elektrisch leitfähigen Oberflächen und Entwicklungen von Primer-Systemen für Verbundwerkstoffe.
In der Entwicklung werden wissenschaftliche und praktische Erkenntnisse in neue oder optimierte Produkte, Verfahren oder Prozesse überführt.
Für die Untersuchungen auf System-Kompatibilität werden die Werkstoffe nach Anforderungsprofil durch selbst entwickelte Testverfahren geprüft und beurteilt.
So haben auch Ursachen bei aufgetretenen Phänomenen (Haarrisse / kleinste Gasbläschen), die in oberflächennahen Bereichen von Grenzflächen durch Migration oder energetische Prozesse ausgelöst wurden, eindeutige Strukturveränderungen auf den Oberflächen gezeigt. Da die Grenzflächen im elektrisxghen Interface für die Funktionssicherheit des Betriebsmittels verantwortlich sind, werden besonders die Strukturen und die Beschaffenheit von Oberflächen mikroskopisch und mechanisch untersucht.
Eine Herausforderung, die besonders für HGÜ in Betracht gezogen werden muss, ist eine Erfassung von Oberflächenladungen und Raumladungen, die sich im Inneren von Isoliersystemen ausbilden und wie können sie gezielt abgeführt oder im Vorfeld der Entstehung verhindert werden.
Aus bisherigen Erkenntnissen hat sich herauskristallisiert, dass zur Optimierung der Materialeigenschaften von Isolierstoffsystemen die Erfassung zur Entstehung und Migration von Oberflächen- und Raumladungen eine hohe Herausforderung zur Problemlösung darstellen.
Im Vordergrund stehen piezoelektrische und temperaturabhängige dielektrische Messungen, die einen Schwerpunkt im Ansatz zur Problemlösung darstellen.
Gegenwärtig werden Recherchen durchgeführt und Kontakte zu Universitäten, Hochschulen und Instituten für Angewandte Polymerforschung geknüpft, die zum Thema der 5. RCC-Fachtagung am 3.-4. Mai 2012 in Berlin dem roten Faden
" Hochspannuungs-Gleichstrom-Übertragung (HGÜ)" auch bei Isoliersystemen mit Mischfeldbeanspruchung dienen sollen.
Über Forschungs- und Entwicklungs-Ergebnisse werden künftig unter Forschung aktuelle Hinweise gegeben.